Tai-či a Tao

Tao v pohybu

Luc Théler

 

V této knize se poprvé představují kořeny Tchaj-ťi-čchüanu z perspektivy taoismu. Tato kniha není určena jen nadšencům o Tchaj-ťi-čchüan, nýbrž nabízí zvídavému čtenáři také fascinující postřehy ohledně umění žít. 

Zvláštností této knihy je zcela nový pohled na souvislosti mezi Tchaj-ťi-čchüanem a religiózním taoismem. Jsou zde osvětleny a objasněny kosmologická a kulturní spojení staré Číny a jejího náhledu na svět z perspektivy Tchaj-ťi-čchüanu.

__________

 

první vydání, 2009

156 stran, 

ISBN 978-80-7336-508-0, brožovaná vazba

překlad: Jiří Glogar

 

788073365080

06.00 Kč

 

 

 

 

 

Chun-jüan Čchi-kung je dosud utajovaným systémem k uvolnění a vyvážení tělesné i duševní síly, prostřednictvím které je spirálovitými pohyby zevnitř masírováno celé tělo. Esence nebe a země, ohně (Slunce) a vody (Měsíc) stejně jako dynamismy zvířat (např. motýl a tygr) jsou sjednoceny ve splynutí polarit ve středu vlastní bytosti. Tak uvedeme různé roviny naší bytosti do přirozeného koloběhu. (brož., 304 str., 15x21 cm)

 

 

 

 

 

Hunyuan Qigong (= Lenkung/Entfaltung der Urkraft) ist ein bislang geheimgehaltenes System zur Freisetzung und zum Ausgleich körperlicher wie auch seelischer Kraft, in welchem der gesamte Körper durch spiralförmige Bewegungsabläufe von innen heraus massiert und ausbalanciert wird. Die Essenzen von Himmelund Erde, Feuer (Sonne) und Wasser (Mond) wie auch die Dynamismen von Tieren wie Schmetterling und Tiger werden im Schmelztiegel der Polarität in der eigenen Wesensmitte vereint. So werden die verschiedenen Ebenen unseres Wesens in einen natürlichen Kreislauf gebracht.

 

Luc Théler beschreibt in diesem Buch erstmals die ursprüngliche Form des Hunyuan Qigong. So offenbart er die Quellen der inneren Alchimie in ihrer praktischen Anwendung.

 

 

 

 

Der Goldene Kreis des Drachen zeichnet das Bild des allen Naturvölkern überlieferten Urwesens, das in einigen Kulturen als Drache verehrt wird. Der Drache vereinigt in sich das Substrat aller Winde und Wasser, von Donner und Mond, des Fisches und wie des Adlers, der Schlange wie der Schildkröte. Der Drache symbolisiert die Quintessenz aller Totemkräfte, aller Pflanzen und Elemente, der Sterne und Sonnen. Die Einheit des Kosmos, die Wandlung der Natur ist der Drache.

 

Dieses Buch enthält zwei Übertragungen des Daodejing (Tao Te Ching), die sich gegenseitig erhellen und ergänzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

'09:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

about yiquan and dachengquan:

 

in china and in the western world as well some people claim, wang xuanjie would not have been a direct successor of the founder of the art, of wang xiangzhai. fact is, as the new york times literally stated: wang xuanjie was the "king of dachengquan" (yiquan)

the daughters of the founder, such as wang yufang, both confirm: wang xuanjie was one of the sons and greatest successors of wang xiangzhai

 

you may see at the ending picture of the following paper: wang xuanjie, one of the daughters of wang xiangzhai: a great dance actor and professor in beijing and luc théler (among others..)

 

wang xuanjie always told to his students: there is no martial art if you do not find your creative expression in the arts such as painting or music as well as spiritual practice. wang xuanjie was a great and famous master of calligraphy, member of the "state of the art" zhongguo shufa xiehui, chinese association of calligraphy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreatives Chaos

 

 

 

 

25

 

Da ist ein Wesen aus dem Chaos geformt.

Es ist vor Himmel und Erde.

Still und leer,

steht allein und unveränderlich,

kreisend – unerschöpflich.

Es könnte die Mutter der Welt sein.

Ich weiss seinen Namen nicht.

Also nenne ich es Dao,

mangels treffender Bezeichnung „gross“.

Wenn es gross ist, dann strömt es dahin,

weit weg strömt es und kehrt zurück.

Das Dao ist gross,

der Himmel ist gross,

die Erde ist gross,

und auch der Mensch ist gross.

Es wirken vier grossartige Kräfte im Reich –

der Mensch ist eine.

Der Mensch formt sich aus der Erde,

Die Erde aus dem Himmel,

der Himmel aus dem Dao,

Dao formt einfach so.

 

 

Wohl die meisten Urkulturen dieses Planeten gingen in ihrer Kosmologie von einem alles gebärenden und unfassbaren Chaos aus. Dieses Chaos hatte im Gegensatz zu den kirchlich geprägten westlichen Kulturen der letzten zweitausend Jahre keinerlei negativen Unterton. Im Gegenteil wurde dieses Chaos, dieses Dunkle und Unbewusste, das Unterbewusstsein, das Verborgene, die Trance und mit dieser die Ekstase als die einende Geborgenheit kultiviert, die für den sozialen Zusammenhalt eine zentrale Rolle einnahm. Das kreative Chaos wurde als die Mutter des Weltalls, die Quelle des Lebens, die Wurzel des Seins besungen und getanzt. Noch in vielen heute existierenden Kulturen wird die Weltenmutter vielleicht unbewusst oder bewusst in sozialen Tanzriten, die ganze Völkerscharen in Trance zu versetzen mögen, geehrt. Dies geschieht wahrscheinlich dann, wenn eine Stadt oder eine Nation Karneval feiert, sich Tag und Nacht durch durchgehende Rhythmen von Ängsten und Nöten freimacht und so die kollektiven Sorgen, die man früher vielleicht alte und böse Geister genannt hat, vertreibt, um Raum zu schaffen für das neue Geschehen, das neue Jahr, den Frühling, eine neue Familie, eine Geburt oder einen Heilungsprozess. In vielen Naturreligionen wird bei einem Krankheitsfall das gesamte Dorf miteinbezogen, um den Betroffenen von seinem Übel zu befreien, da vielleicht auch befürchtet wird, dass das Übel sich ausbreiten könnte.

Im alten China wurden für das Fehlverhalten eines Menschen häufig dessen gesamte Sippe verantwortlich gemacht. Solch eine Sippe gleichen Familiennamens konnte ganze Dörfer oder Regionen dominieren, was zu Jahrhunderten dauernden Fehden führen konnte. Wir kennen diese kollektive Art der Verantwortung in vielen Formen und Auswirkungen auch in modernen Kulturen, man denke an die vielen Fehden des europäischen Mittelalters, aber auch noch des heutigen Afrikas. Aber auch viele Heilungsriten betreffen ganze Kulturen. Der Grund für die Suche nach Ekstase und Trance ist vielleicht ein kollektiver Wunsch nach Einheit, zum tiefen verborgenen Urgrund des kreativen Chaos, des Unterbewusstseins, der Suche nach Geborgenheit und Einheit in den Tiefen unseres Seins. Auch kollektive Naturriten wie Weihnachten oder Ostern sind letztendlich vielleicht allesamt aus älteren Riten entlehnte Feste der Erneuerung. Das Abstossen des Alten, um dem Neuen Platz zu machen.

 

Das kreative Chaos und die Erneuerung zurück zu dessen natürlicher Einheit wird in verschiedenen Kulturen durch verschiedene Mythen und Legenden überliefert. Wir kennen es als Traumland in vielen Märchen, als Feenland, als Jenseits, als Drachen, als Brunnen, als verborgener Quell, als alte weise Frau, aber auch als das Land der Toten, als Unendlichkeit, als das Jenseits oder als den Himmel vor der Geburt – xiantian. Im altchinesischen Fundus der Mythologie finden wir auch den unbehauenen Chaosfelsen pu, zu dessen Ursprünglichkeit und archaischen Einheit der Daoist sich zurückbesinnt. Wir kennen die Legende des pangu, des Urgeschöpfes, das im Ei sich entwickelt und aus dem Ei ausbricht, die Eierschale sprengt und Himmel und Erde erschafft. Diese Mythologie des pangu, wie sie in meinem Buch „Grundlagen und Praxis des Hunyuan Qigong“ neben anderen Mythen und Legenden ausführlicher nacherzählt wird, beschreibt in einzelnen Versionen auch, wie sich pangu an den Ur-Chaosfelsen pu mit Hammer und Meissel heranmacht, um aus ihm die vier heraldischen Totems zu erschaffen, den roten Phönix feng für den Süden, die schwarze Schildkröte guei für den Norden, den weissen Tiger baihu für den Osten und den grünen Drachen lülong für den Westen. Diese vier Grundembleme werden wir in der Religion des Dao noch öfters antreffen, denn sie haben sich seit dem chinesischen Altertum bis in die Gegenwart als die wichtigsten Totems erhalten.

 

 

32

 

Das Dao ist ewig und trägt keinen Namen.

Obschon die ursprüngliche Einheit –

der unbehauene Klotz – unscheinbar ist,

würde niemand in der Welt es wagen,

ihn beherrschen zu wollen.

Würden Könige und Prinzen dazu in der Lage sein,

die ursprüngliche Einheit des unbehauenen Klotzes

zu verkörpern, würden sich die zehntausend Wesen

und Umstände sich aus sich selbst fügen.

Himmel und Erde werden verschmelzen,

und ein sanfter Regen wird fallen,

und die Menschen werden selbstordnend,

das Gleichgewicht entsteht aus sich selbst.

Erst durch seine Bearbeitung,

kommen Namen hervor.

Sobald da die Namen sind,

sollte man erkennen,

dass der Zeitpunkt des Aufhörens eingetreten.

Den Zeitpunkt des Aufhörens zu wissen,

kann Gefahr vermieden werden.

Das Dao ist für die Welt,

was Flüsse und das Meer,

für die Bäche und Ströme.

 

 

 

Eine weitere populäre Legende ist diejenige des Kaisers Hundun, wie sie vom bedeutenden daoistischen Archivar Zhuangzhou (Zhuangzi) überliefert wurde. Demzufolge ist Kaiser Hundun ein reines kosmisches Wesen, frei und schrankenlos, bis zwei „kultivierte“ Herren meinen, ihn „zivilisieren“ zu müssen, und ihm jeden Tag ein Loch mehr in seine Gestalt gebohrt hätten, für Augen, Nasen und alle Körperöffnungen. Am siebten Tag verendete Hundun.

Dies ist eine daoistische Parabel für die Dekadenz der verkommenen Gesellschaft, die ihre Sinne zum reinen Genuss gebraucht, im Äusserlichen verweilt, worauf das Fluidum der ursprünglichen Einheit und kosmischen Freiheit aus dem ungeteilten Urkörper des Kaisers aus den Löchern der nach aussen gerichteten Sinne entweicht. Aus dieser Perspektive geht der Daoist den Weg zurück, schliesst seine Öffnungen und wendet seine Sinne nach innen, um hundun wiederzuerlangen, die vorgeburtliche Freiheit des Himmelskindes. Jeder menschliche Embryo und damit jeder Mensch hat die Anlage des Himmelskaisers in sich, verkörpert ursprünglich das Wesen des hundun, verliert diese Unsterblichkeit des Himmels aber zunehmends durch die exzessive Überreizung der Körpersinne. Die daoistischen und protodaoistischen Mythologien sind dermassen in der chinesischen Kultur eingebettet, haben sie dermassen grundlegend geprägt, dass es nicht erstaunt, in China frühmorgens am Strassenrand eine schmackhafte (Ur)Suppe namens hundun zu sich nehmen. Tatsächlich erinnert einen der Blick in die Suppenschale an eine kleine Spiralgalaxie, die man gleich zu sich nehmen wird.

 

 

 

52

 

Die Welt hat einen Urbeginn.

Und dieser Urbeginn könnte die Mutter der Welt sein.

Wenn du die Mutter erkennst, erkennst du auch die Kinder.

Nachdem du die Kinder erkannt hast, dann geh zurück und

stehe zur Mutter.

Und bis zum Ende deiner Tage wird dir keine Gefahr begegnen.

Versperre die Öffnungen.

Schliesse die Türen.

Und dein ganzes Leben lang wirst du nicht auslaufen.

Versperre die Öffnungen nicht,

vermehre deinen Ärger,

und am Ende deiner Tage wirst du kaum Erlösung finden.

Das Kleine zu beachten, nennt sich Klarsicht.

Flexibel zu bleiben, nennt sich Stärke.

Verwende den Glanz, doch sei nicht zu scharfsinnig.

Bring kein Unglück über dich.

Dies nennt sich, dem Ewigen zu folgen.

 

 

 

 

Das kreative Chaos wird auch häufig als die Mutter des Mysteriums, die dunkle Quelle dargestellt – xuanmu oder xuanyuan. Xuan als Konzept des dunklen Wassers, das Verborgene, undurchschaubar kosmisch Weibliche und damit chaotisch und doch zyklisch Erschaffende und Zerstörende erinnert den modernen Menschen, der sich für Astrophysik oder Quantenphysik interessiert, stark an die viel diskutierte sogenannte Dunkle Masse (dark mass). Physiker kommen je weiter sie forschen um so mehr zur Erkenntnis, dass diese dark mass eine entscheidende Rolle als Trägerin und Grundsubstanz im Kosmos darstellt. Alle Prozesse, die irgendwie sichtbar oder feststellbar werden, scheinen demnach nur möglich zu sein, da sie aus dem undifferenzierten Körper dieser dark mass sich entwickeln können. Dementsprechend stellt die dark mass eine Art unkohärente, wir könnten sagen kreativ chaotische „Zwischenallemstellung“ ein. Alles was zwischen Geburt und Tod einer Galaxie, eines Sternes, eines Sonnensystems oder eines Spiralnebels passiert, „ruht“ sich sozugagen in der Dunklen Materie aus, bringt sich in dieser kosmischen Gebährmutter wieder in „Urform“ zurück, zurück zur Einheit des hundun. Dieser Prozess wird in der Religion des Dao als Umkehr des Lichts (huiguan), Einkehr (neiguang), als Sinkenlassen, Läutern und Nachgeben wie Wasser (shuidao) oder als zuowang – Sitzen und Vergessen beschrieben – wohl die grundlegendste und wichtigste tägliche Praxis der Religion des Dao. Noch unzählige Begriffe mögen diese Umkehr zur Einheit oder besser „Nullheit“ des Dao beschreiben.

 

6

 

Das Tal, seine Seele ist unsterblich.

Es ist das Mysterium des Weiblichen.

Das Tor des weiblichen Mysteriums

Ist die Wurzel von Himmel und Erde.

Schwer zu erfassen, scheint es doch da.

Doch kann seine Nutzung es nie austrocknen.

 

Wu als „Nicht“ oder „Nichtvorhandensein“ – als „Absenz von….“ können wir in der daoistischen Terminologie auch oft antreffen, häufig in Verbindung mit einem Attribut, dass wir nicht kultivieren wollen. Beispielsweise das willkürliche und verstandeskontrollierte, das ehrgeizige Eingreifen (wei) oder Handeln – Tun (wei) neutralisieren wir, indem wir es im daoistischen Sprachgebrauch durch wu, durch „die Absenz von“ wie zu einem Emblem der Spontaneität, also vom teilenden ehrgeizigen und berechnenden Tun in die einende Eigenschaft des kreativen Chaos, das Fliessenlassen in der Absenz von Eingreifen – WU WEI – umkehren.

 

40

 

Umgekehrt bewegt sich das Dao.

Durch Schwäche wirkt das Dao.

Die zehntausend Wesen und Dinge,

sind aus etwas hervorgegangen.

Etwas ist aus Nichts hervorgegangen.

 

 

 

Wieder der Weg, die Umkehr zur geborgenen Einheit des kreativen Chaos des hundun, zurück zum Dao. In dieser Art überlistet die Religion des Dao die Sprache, die die Sinne nach Aussen lenkt, indem sie sie in ihrer Aufstellung des Sinngehaltes zum einenden Zusammenströmen inspiriert. Sprache an sich ist in der Religion des Dao nicht sehr bedeutend, was sie energetisch auslöst, jedoch sehr wohl. Im Buch „Grundlagen und Praxis des Hunyuan Qigong“ habe ich das Momentum des kreativen Chaos, wie es der daoistische Begriff xuan oder der westliche astrophysische Begriff dark mass beschreibt, dargestellt als die Ursubstanz, die in unseren Zellkernen unser gesamtes Erbmaterial, also unser Lebenspotential beherbergt. Zwischen jeder Zellteilung, wo sich kohärente Energie beginnt, zu sammeln, ist diese unsere billionenfache Ursubstanz des Chromatins in den Schaltzentralen des Lebens unseres Körpers, undifferenzierbares, undurchschaubares kreatives Chaos. 

 

 

 

 

 

 

Daodejing

 

1

 

Das Dao, das wir beschreiben können,

ist nicht das beständige Dao.

Der Name, den wir nennen können,

ist nicht der wirkliche Namen.

Unnennbar - ist der Anfang

von Himmel und Erde.

Nennbar ist die Quelle,

Mutter der zehntausend Wesen.

 

Frei von Wünschen,

können wir ihre Geheimnisse erfahren.

Durch das Wünschen,

können wir ihre Auswirkungen erkennen.

Die Quelle ist dieselbe,

Die Namen sind verschiedene.

Ihre Einheit ist das Mysterium –

Portal unendlicher Geheimnisse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

contact:                 

                                          gongfu.ch@gmail.com

 

symposion sambocos laevi

casa postale 1958

ch6648 minusio

suisse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Buch werden erstmals die Ursprünge des Taijiquan (Tai Chi Chuan) aus der Perspektive des Daoismus dargestellt. Dieses Buch ist nicht nur für Begeisterte und Interessierte des Taijiquan empfehlenswert, sondern bietet auch dem an der Lebenskunst der alten Chinesen interessierten Leser faszinierende Eindrücke.

 

Die Besonderheit dieses Buches ist die gänzlich neue Sicht auf Zusammenhänge des Taijiquan mit dem religiösen Daoismus. Es werden hier kosmologische und kulturelle Verbindungen des alten China und dessen Weltsicht aus der Perspektive des Taijiquan eingehend beleuchtet und erklärt.

 

 

 

 

 

 

Luc Théler specialized on ancient Chinese Medicine and Thai Buddhist Medicine

 

His grandfather was a winemaker, so Luc started quite early in the yards and the cave

 

He was the assistant of

Dr.Kuan Hin &

Lady Kan Pao Chou

(Institut de Médicine Oriental Paris) 1988 -1991

 

In the nexus of motion

he worked with

the choreographer

Gordon Coster in the early 90ties

 

 

He studied Thai-Buddhist- Massage with Pichet & Aun Boonthumme and is certified as a Teacher of the International Training Massage School - Institute of Thai Medicine in Chiang Mai under the Supervision of the Thai-Ministry of Education and the Ministry of Public Health.

He started studying Thai-

Culture and Buddhism in

Thailand 1987

 

 

In China, Luc was grateful to be accepted as indoor-student of the wonderful Feng Zhiqiang. Luc was eating breakfast, lunch and dinner at Feng's home for years. And Feng-Lao was living at Luc's home for 56 days...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

the garland of compassion

 

 

 

 

niradin.org

 

 

 

 

wat zairung

 

 

 

 

expedition

 

 

 

 

the abduction of modernity

 

 

 

 

memoriam pfingsten 08 - giordano bruno

 

 

 

 

der unsterbliche geist von chang an

 

 

 

 

about art

 

 

 

 

the right for trance

 

 

 

 

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CHEN SHI TAIJIQUAN SISHIBA

 

aus dem Chinesischen von Luc Théler

 

 

 

 

1.  Wu Ji Qi Shi                Leerer Kreis (freie Urschwingung) Vorbereitende Stellung

 

2.  Jin Gang Dao Dui        Buddhas Wächter (zer)stampfen wie ein Mörser

 

3.  Lan Zha Yi                Träge den Mantel (Gewand) binden

 

4.  Liu Feng Si Bi                Sechs Versiegeln Vier SchTi liessen

 

5.  Dan Bien                        Einzelne Peitsche

 

6.  Bai He Liang Chi                Weisser Kranich leuchtet/zeigt (spreizt seine) Flügel

 

7.  Xie Xing Ao Bu                Diagonal Gehen und stolzer (verdrehender) Schritt

 

8.  Ti Shou Shi                Heben Halten (Hand und Knie Heben) Stellung

 

9.  Qian Tang Ao Bu        Vorwärts Waten und Stolzer (verdrehender) Schritt

 

10.  Yen Shou Gong Chui        Decken Hand Arm Faustschlag

 

11.  Pi Shen Chui                (Drapierend) Schild Körper Faustschlag

 

12.  Bei Zhe Kao                (In den) Rücken Falten/Brechen Lehnen

 

13.  Qing Long Chu Shui        Blaugrüner Drache steigt aus dem Wasser

 

14. Shuang Tui Shou                Doppelt Hände Stossen

 

15.  San Huang Zhang        Dreifach Wechseln Handflächen

 

16.  Dao Juan Gong                Umgekehrts (Zurück-) Rollen (der) Arme

 

  b  Zhou Di Chui                Ellbogen Boden Faustschlag (nach 15, danach 16)

 

                                =Faustschlag unter Ellbogen

 

17.  Tui Bu Ya Zhou                Zurück Schreiten Pressen Ellbogen

 

18.  Zhong Pan                Mittleres Winden/ Windung der Mitte

 

19.  Shan Tong Bei                “Blitzen”/Ausweichen/Trick Durch(-dringend) Rücken

 

                            = Durch den Rücken (hindurch) „Blitzen“/Tricksen/Ausweichen

 

20.  Ping Xin Chui                Horizontal Herz Faustschlag

 

(in der chinesischen unten aufgeführten Liste, sowie deren englischen Übertragung sind 20 und 21 fälschlicherweise vertauscht)

 

 

21.  Ji Di Chui                Stossen/Schlagen Boden Faustschlag

 

22.  Fan Shen Er Qi Jiao        Drehen Körper Zwei Heben Füsse

 

                                = Körper Verdrehen und Doppelkick

 

23.  Shou Tou Shi                Bestien Kopf Stellung

 

24.  Xuan Feng Jiao                Wirbel Wind Fuss (Kick)

 

25.  You Deng Yi Gen        Rechter Kick (mit) Einer Ferse

 

26.  Xiao Qin Da                Kleines Greifen (und) Schlagen

 

27.  Bao Tou Tui Shan        Schützen/Umfassen Kopf & Stossen Berg

 

28.  Qian Zao Hou Zao        Vorwärts Schwingen/Welle Rückwärts Schwingen/Welle

 

29.  Shuang Zhen Jiao        Beide Schütteln Füsse

 

30.  Yü Nü Chuan Shuo        Jade Frau Durchdringt (wie ein) Weberschiffchen

 

31.  Chuan Xin Zhou                Durchdringen Herz Ellbogen

 

32.  Bai Jiao Die Ca                Schütteln/Schwenken Fuss (Kick) Fallen Spalten

 

33.  Jin Ji Du Li                Goldener Hahn Allein Stehend

 

                                = Der Goldene Hahn steht auf einem Bein

 

34.  Shi Zi Jiao                Zehn (Kreuz) Schriftzeichen Fuss

 

                                = Kreuz - Kick, übers Kreuz kicken

 

35.  Zi Dang Chui                Zeichen/Punkt Leiste Faustschlag

 

36.  Ye Ma Feng Zong        Wild Pferd Teilen Mähne (dem Wildpferd die Mähne..)

 

37.  Yun Shou                Wellen/Wolken Hände

 

38.  Gao Tan Ma                Hoher Klaps (zu) Pferd

 

39.  Zuo You Cha Jiao        Rechts (&) Links Reiben Fuss (r&l kicken)

 

40.  Zuo Deng Yi Gen        Links Kicken (mit) Einer Ferse

 

41.  Lian Zhu Pao                Ketten (Serien) Kanonen (-feuer)

 

42.  Bai Yuan Xian Guo        Weisser Affe Schenkt/Opfert Frucht/Früchte

 

(der weisse Affe ist ein uralter Mythos, ein weises und hoch entwickeltes Naturwesen)

 

 

43.  Que Di Long                Sperling Erd Drache (der Drache neigt sich zum Boden)

 

44.  Shang Bu Qi Xing        Vorwärts Schritt (mit/zu Sieben Sternen)

 

(die Sieben Sterne haben eine talismanische Schutz- und Kraftwirkung, sind auch auf vielen Schwertern )

 

 

45.  Tui Bu Kua Hu                Rückwärts Schreiten Zähmen Tiger

 

46.  Sha Yao Ya Zhou        Einschwenken Taille Pressen Ellbogen (Taille und Ellbogen Senken)

 

47.  Dang Tou Pao                Anpassen (in Kreisbahn lenken) Kopf Kanone

 

                                =die Kanonenkugel um den Kopf anpassen/lenken/schiessen

 

48.  Shou Shi                        Abschliessende Stellung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

APOPHATIC ECSTASY

 

If you want live to get easier, mysticism may disappoint you. If you want it to become much more interesting, you are looking in the right path.

 

In the practice of pragmatic apophatic mysticism, as in other mystical traditions, one makes a profound surrender. But it does not have to be surrender to a God, nor to an atheism. It is rather surrendering to an experiental process. The process does not involve claims or denials, beliefs or disbeliefs, or any assurance that either truth or self-deception can be verified. The apophatic mystic realizes herself to be a participant in a mystical process and through her surrender to it she is able to intimately engage and enjoy its dynamics.

 

Looking at the various mystical traditions we find analogues of this surrendering process in almost all of them. In the atheism of Georges Bataille we find his condemnation of "project". In the deism of Martin Luther we have "faith, not works." The agnostic approach of Zhuangzi aims at "categorical surrender". Surrender allows us to fall into a psycho-physical disposition which puts us in touch with an astonishing dynamic, one that is naturally found in the ground of our being. We learn how to let our psyche liberate itself.

 

It sounds naïve, but summoning this delivrance is a knack which can be learned. It is demonstrable and is almost always relieable: At every moment you have a natural ability to decide how well you want to feel about being in this world.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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